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Schmotzige Donnschtig, 12.02.2026

  • 17. März
  • 2 Min. Lesezeit

Das war doch wieder einmal eine kurze Wartezeit. Denn seit dem Güdiszischtig 2025 und dem Schmudo 2026 lagen lediglich 345 Tage. Dies bedeutete jedoch auch gleichzeitig 3 Wochen weniger Vorbereitungszeit. Aber was soll’s, mit guter Planung, Eifer und einer gehörigen Portion Herzblut war das für uns lockerflockig kein Problem.


So vorbereitet trafen wir uns also an einem Donnerstag im Februar in aller Herrgottsfrühe in Luzern. Man könnte zwar meinen, dass mit all den Jahren die Spannung etwas nachlässt, jedoch ist immer wieder aufs Neue dieses Kribbeln da. Andere vergleichen dieses Gefühl sogar mit «Schmetterlinge im Bauch». So weit würde ich jetzt nicht gerade gehen, denn je nach dem ist es sogar besser! Aber zurück zum eigentlichen Thema, dem Schmudo 2026.


Wenn wir uns also zum ersten Mal mit dem neuen Sujet treffen, liegt immer diese Spannung in der Luft, wie sehen wohl unsere Leute aus, wie haben sie das Motto umgesetzt. Und auch dieses Jahr war es wieder ein Genuss die anderen in ihrer Farbenpracht zu bestaunen. Ok, so farbig war es dann doch nicht, eher etwas düster, eventuell sogar sehr dunkel und bei genauerer Betrachtung eigentlich schwarz, pechschwarz… was aber auf irgendeine seltsame Weise, wiederum dem Sujet sehr zugutekam.

Und schon wieder vom eigentlichen Thema abgekommen. Also zurück zum Schmudo.


Da fällt mir spontan das Wetter ein. Im Nachhinein und Gesamtrückblick betrachtet hatten wir an diesem Tag ja noch extremes Wetterglück. Böse oder besser gesagt ironische Zungen würden ihn wohl sogar als Trockenzeit oder Dürreperiode der diesjährigen Fasnacht bezeichnen. Dieser eine Tag, wo man eventuell sogar eher vom Schweiss als vom Regen nass werden konnte. Also ein voller Genuss und zum Glück wussten wir zu diesem Zeitpunkt noch nichts von unserem bevorstehenden Wetterglück in den nächsten Tagen. Eventuell konnte man es erahnen, aber wer wollte das denn schon tun. Dann schon lieber bewusst die Momente im hier und jetzt erleben… und schon wieder vom eigentlichen Thema abgeschweift.


Irgendwie bringe ich diesen Tag einfach nicht auf die Reihe. Naja, und was soll man bloss über so einen Tag erzählen… Tagwache, Morgenessen, Gässle, Treffen, Auftritte, Nachtessen?

Man kann darüber zwar erzählen, es beschreiben, fotografieren oder auch filmen. Aber all dies wird diesem Tag in keinster Weise auch nur annähernd gerecht. Man muss es selbst erleben, das Beben in den Gassen, die Euphorie bei den Menschen, das eigene Herzklopfen, das Mit- und Füreinander, dies lässt sich einfach nicht in Worte fassen.

Das Einzige, was ich euch nahelegen kann… wer all diese Emotionen in ihrer ganzen Bandbreite erleben will, ist herzlich bei uns willkommen.


Tschöge Schur

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